10 Wege zu einem großartig aussehenden, pflegeleichten Garten
Ein großartig aussehender Garten muss keine harte Arbeit sein. Befolge diese einfachen Richtlinien für einen unkomplizierten Außenbereich, der dir jedes Mal Freude bereitet, wenn du ihn betrittst.
1. Verabschiede dich vom Rasen
Es mag überraschender Rat sein, aber wenn dein Garten klein ist und du keine Kinder hast, verzichte auf den Rasen. Große Beete und ein ausreichend großer gepflasterter, geschotterter oder verdeckter Bereich sind tatsächlich weniger Arbeit, als eine kleine Rasenfläche gut aussehen zu lassen, und du musst keinen wertvollen Platz im Schuppen für einen Rasenmäher opfern. Wenn du Pflaster wählst, sind auch durchlässige Optionen verfügbar.
2. Die richtige Pflanze am richtigen Platz
Wähle Pflanzen, die gut zu deinem Boden und den Standortbedingungen passen. Zum Beispiel gedeiht Lavendel in frei entwässerndem Boden, würde aber in einem wasserdurchtränkten Bereich leiden.
3. Wähle große Pflanzgefäße
Im Allgemeinen gilt: Große Töpfe sind einfacher zu pflegen als kleine. Je kleiner der Topf, desto schneller trocknet er aus und desto mehr Bewässerung benötigt er. Gruppiere Pflanzen in großen Töpfen oder verwende Hochbeete, besonders wenn du wenig oder keinen Gartenerde hast – wie es in vielen städtischen Gärten der Fall ist.
4. Halte es einfach
Halte die Bepflanzung einfach – robuste Sträucher und immergrüne Pflanzen sind dabei entscheidend. Sträucher sind großartig, weil sie langlebig sind und nicht jedes Jahr ersetzt werden müssen. Immergrüne wie Seggen und Nieswurz sehen das ganze Jahr über gut aus und verlieren weniger Blätter als laubabwerfende Pflanzen. Bodenbedecker sind eine gute Wahl, da sie meist robust sind und helfen, Unkraut in Schach zu halten.
5. Wähle langlebige Kombinationen
Wähle Pflanzen mit sich ergänzenden Texturen und Farben für einen ganzjährigen Effekt – zum Beispiel runde, glänzende Blätter neben fein strukturiertem Gras – so musst du nicht saisonal überall neue Pflanzen einsetzen.
6. Suche nach preisgekrönten Pflanzen
Achte in Gartencentern und online auf das „Award of Garden Merit“ (AGM) Siegel. Es ist eine unabhängige Zertifizierung der RHS, dass die Pflanze eine gute Sorte ist, die unter normalen Gartenbedingungen wahrscheinlich gut gedeiht. Das Programm deckt alles ab, von Bäumen und Sträuchern bis zu Obst, Blumen und Gemüse.
7. Mache deinen Rasen einfacher zu mähen
Wenn du einen Rasen hast, installiere eine permanente Einfassung wie eine Reihe von Ziegeln oder Pflastersteinen oder lege kleinen Kies auf einer niedrigeren Ebene als den Rasen. Das bedeutet, dass du nicht jedes Mal die Kanten schneiden musst, wenn du den Rasen mähst. Glätte schwierige Winkel und Ecken (entweder durch Verlängern des Grases oder Vergrößern deiner Beete), um eine Form zu schaffen, die leichter zu mähen ist.
8. Nutze selbsthaftende Kletterpflanzen
Kletterpflanzen sind eine perfekte Möglichkeit, deinen wachsenden Raum zu erweitern, indem du Wände, Zäune oder sogar Bäume nutzt. Selbsthaftende Kletterer wie Efeu, Jungfernrebe und Kletterhortensie befestigen sich an Oberflächen (anstatt Drähte oder Spaliere zu benötigen). Bemale oder beize die Oberfläche vor dem Pflanzen für einen pflegeleichten, wirkungsvollen Look.
9. Verwende Mulch für weniger Bewässerung und Unkraut
Das Abdecken unbedeckter Erde mit Kies oder Rinde, auch Mulchen genannt, macht einen echten Unterschied bei der Anzahl der Unkräuter, die sich ansiedeln wollen. Mulch hilft auch, dass weniger Wasser verdunstet – was bedeutet, dass du weniger gießen musst. Außerdem verschönert es den Garten.
10. Akzeptiere ein bisschen Wildheit
Zum Schluss: Denk daran, dass dein Garten nicht ultraordentlich und sauber sein muss, um genossen zu werden. Ein entspannterer Ansatz kommt dir und der Tierwelt zugute. Ein Unkraut oder ein gefallenes Blatt wird die Szene nicht verderben wie in einem formellen Garten mit akkuratem Pflaster und geschnittenen Figuren. Die Akzeptanz der Eigenheiten der Natur kann große Zufriedenheit bringen.
