Mitbringsel‑Trends vom RHS Malvern Spring Festival 2024
Das diesjährige Festival bot jede Menge Inspiration und Ideen, die Gärtner in ihren eigenen Gärten zu Hause anwenden können.
1. Wasserwege
Wasseranlagen sind ein häufiges Element in RHS‑Showgärten, und beim RHS Malvern floss das Wasser durch Rillen, Bäche und Kanäle. Der Bach neben The Cotswold Garden passte den Fluss an das Design vom formellen Essen bis zur Wildwiesenlandschaft an. Im Macmillan Legacy Garden färbten Kerianne Fitzpatrick und TJ Kennedy den Wasserlauf, der ihren Garten umgibt, schwarz, damit er die Farben der überhängenden Bepflanzung reflektiert. Ian McBain schuf einen schwebenden Aquädukt, um Regenwasser, das im Gartenraum gesammelt wurde, zu den Wasserelementen an der Vorderseite des Gartens in Concrete 2.0 zu transportieren.
Wie zu sehen in: Macmillan Legacy Garden, The Cotswold Garden, Concrete 2.0.
2. Zweite Sitzgelegenheit
In jedem Garten ist es wichtig, einen Platz zum Entspannen und Genießen der Aussicht zu haben. Doch nur eine Sitzgelegenheit nutzt das wechselnde Licht und die unterschiedlichen Nutzungen des Gartens nicht optimal aus. Dies zeigte sich beim RHS Malvern, da viele der Designs zwei Plätze zum Verweilen und Nachdenken über die Schönheit und den Duft der Blumen integrierten. The Cotswold Garden hatte einen Essbereich und auch einen entspannteren Raum für Getränke später am Tag. The Grand Escape bot eine Bank zum Betrachten der Bepflanzung und einen Schaukelstuhl zum Entspannen mit einem Buch. Viele Gärten hatten Sitzgelegenheiten innerhalb eines Gartenraums sowie einen Platz draußen in der Sonne – und zeigen so, dass selbst in einem kleinen Garten viele Möglichkeiten zum Ausruhen und Genießen bestehen.
Wie zu sehen in: The Cotswold Garden, The Grand Appeal Garden, The Laskett Garden, Concrete 2.0.
3. Torffreie Zimmerpflanzen
Die Verwendung von Torf ist nicht mehr nachhaltig, und da viele Gärtner jetzt drinnen anbauen, führen die Einschränkungen traditioneller Komposte dazu, dass viele alternative Methoden erkunden. Mit der zunehmenden Beliebtheit von Zimmerpflanzen wächst auch das Bewusstsein für ihre besonderen Bedürfnisse und Anforderungen, die von Mehrzweck‑Komposten nicht erfüllt werden. Der Stand von Soil Ninja auf dem Festival of Houseplants zeigte eine Reihe verschiedener Anbaumedien und Beispiele für verschiedene Mischungen, die für unterschiedliche Pflanzentypen geeignet sind. Es kann so einfach sein wie das Wachstum eines Stecklings in einem Glas Wasser oder so detailliert wie die Erstellung eines spezifischen Rezepts für Ihre Pflanze.
Wie zu sehen in: Festival of Houseplants, The Floral Marquee.
4. Totes Holz
Totes Holz ist alles andere als nutzlos – es bietet einen großartigen Lebensraum, sorgt für Struktur und sieht auch gut aus. Viele der Showgärten hatten einen Holzstapel in einer Ecke oder, wie im The Grand Appeal Garden, verwendeten Äste zur Erstellung eines Zauns.
Wie zu sehen in: Concrete 2.0, The Secret Escape, It Doesn’t Have to Cost the Earth, The Grand Appeal.
5. Alle Lebensstadien
Es gab eine Zeit, in der ein Showgarten der letzte Ort wäre, an dem man Unkraut sehen würde, oder eine Blume, die verblüht ist oder noch nicht geblüht hat. Doch im Bestreben, die Realitäten von Gärten widerzuspiegeln und die Biodiversität willkommen zu heißen, entscheiden sich Designer zunehmend dafür, Pflanzen in allen Lebensphasen auszuwählen und die Schönheit eines Samenkopfs zu feiern.
Wie zu sehen in: It Doesn’t Have to Cost the Earth, The Laskett Garden, The Cotswold Garden.
6. Kräuter in Beeten
Kräuter sind nicht mehr nur in Kräuterbeeten oder Behältern neben der Küchentür zu finden – sie wurden in Blumenbeeten entdeckt, wo sie als Bodendecker dienen und mit ihren duftenden Blättern ein zusätzliches sinnliches Element in die Gärten bringen.
Wie zu sehen in: The Laskett Garden, Eat Drink and be Rosemary, The Macmillan Legacy Garden, It Doesn’t Have to Cost the Earth.
