Einen Mini‑Dschungel‑Terrarium machen
Suchst du nach einer einfachen Sommerferien‑Aktivität mit dem gewissen Etwas? Warum nicht dein ganz eigenes selbstgemachtes tropisches Paradies mit unseren vier einfachen Schritten gestalten – die einzige Grenze ist deine Vorstellungskraft.
Terrarien sind einfach und machen Spaß zu bauen, besonders mit Kindern oder Jugendlichen, die es faszinierend finden werden, in ihre dampfigen Innenräume zu blicken. Es ist auch großartig für Menschen, die das Draußen nach Innen bringen wollen. Im Wesentlichen ist ein Terrarium ein Miniaturgarten oder Ökosystem, das in einem Glas‑ oder Plastikgefäß enthalten ist. Wenn es verschlossen ist, benötigen sich selbst erhaltende Terrarien sehr wenig bis gar keine Pflege. Kleine und langsam wachsende Blattpflanzen, Miniaturfarne und Moose sind großartig für verschlossene Terrarien, und Sukkulenten und Kakteen für offene Terrarien. Das erste Beispiel eines Terrariums war eine Wardian‑Box, die Pflanzen‑Sammlern im 19. Jahrhundert geholfen hat, neue, exotische Pflanzen zurückzubringen und einzuführen.
Ein Terrarium ist ein Glasgefäß mit einem verschließbaren Deckel. Innen sind die warmen und feuchten Bedingungen ideal zum Wachsen kleiner tropischer Pflanzen. Es wird nur wenig Nachpflege benötigt, vorausgesetzt, die Feuchtigkeitswerte werden aufrechterhalten. Aus diesem Grund versuche, den Deckel nach dem Bepflanzen nicht zu oft zu öffnen.
Schritt 1: Wähle dein Gefäß
Suche nach einer großen Glasflasche mit einem Deckel, wie z. B. einem Ballonkolben oder einem speziellen Terrarium‑Einmachglas im Gartencenter, online, in Wohltätigkeitsläden oder auf Flohmärkten. Jedes klare Glasgefäß ist geeignet – du kannst große Essiggurken‑Gläser, Vorratsgläser waschen und wiederverwenden oder kleine Gewürzgläser für die kleinsten Terrarien verwenden.
Schritt 2: Wähle die richtigen Pflanzen
Wähle Pflanzen passend zur Größe deines Terrariums aus. Lokale Gartencenter bieten viele kleine Topf‑Zimmerpflanzen an; idealerweise wähle natürlich kleine oder langsam wachsende Pflanzen (oder du wirst bald umtopfen müssen). Blattpflanzen eignen sich tendenziell besser für tropische Terrarien, da sie kein Entfernen von verblühten Blüten benötigen.
Vorgeschlagene Pflanzen für Terrarien
Ti‑Pflanze: Cordyline fruticosa ‘Purple Compacta’
Fleckige Punkt‑Pflanze: Hypoestes phyllostachya
Bogenhanf: Sansevieria trifasciata ‘Golden Hahnii’
Schritt 3: Pflanzen einsetzen
Für die Drainage verteile eine Schicht groben Splitts, Kieselsteinen oder Tonkugeln (Hydroleca) über dem Boden. Füge eine Schicht torffreier Mehrzweck‑Kompost hinzu, gemischt mit 20 % Splitt oder Perlit. Stelle sicher, dass diese tief genug ist, um den größten Wurzelballen aufzunehmen. Jetzt setze die Pflanzen ein und drücke sie sanft fest, aber drücke nicht zu viele hinein – lasse ihnen Raum zum Wachsen. Füge dekorative Zapfen, Rindenstücke, Steine, Fossilien oder Muscheln hinzu und beende das Ganze mit Moos oder feinem Kies‑Mulch.
Schritt 4: Pflege der Pflanzen im Inneren
Wässere die Pflanzen, bis die Drainageschicht nass ist. Reinige das Innere mit einem feuchten Tuch und entferne Kondensation. Setze den Deckel oder Verschluss wieder auf. Gieße nur, wenn der Kompost beginnt auszutrocknen (was mehrere Monate dauern kann).
Zimmerpflanzen für verschiedene Standorte
Wenn das Terrarium reift, verwende Küchenscheren, um abgestorbene oder sterbende Triebe zu entfernen – eine Pinzette ist wirklich nützlich, um Trümmer aufzuheben. Halte tropische Terrarien an hellen Stellen, aber außerhalb direkter Sonneneinstrahlung. Ost‑ausgerichtete Fensterbänke sind ideal. In sonnigen Räumen positioniere sie etwas weiter vom Fenster entfernt.
Einen Terrarium zu machen ist eine großartige Aktivität, die man in jedem Alter ausprobieren kann. Warum nicht Großeltern einbeziehen oder Jugendliche ermutigen, ihr eigenes Mini‑Terrarium zu bauen – entweder für sich selbst oder als besonderes handgemachtes Geschenk?
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